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Was aus einem Englischkurs werden kann…

Ich bin in Japan geboren. Meine Eltern waren keine strengen Buddhisten oder Shintoisten. Sie haben von mir nie verlangt, Shinto-Götter anzubeten und haben mich auch nie in Buddhistische Tempel gebracht. Ich fing an, eine christliche Gemeinde zu besuchen, als ich zur Schule ging. Ich ging aber nicht zur Gemeinde, weil ich Jesus kennen lernen wollte, sondern um meine Englischkenntnisse zu verbessern. Ein amerikanisches Missionarsehepaar unterrichtete Englisch in dieser Gemeinde. Obwohl ich nicht an der Bibel und alles was sie darüber sagten, interessiert war, ging ich weiterhin in diese Gemeinde.  Nach meinem Schullabschluss habe ich das Eintrittsexamen der Universität in Yokohama bestanden. Als ich im 2. Jahr war, wurde die Uni durch eine Studentenbewegung extrem erschüttert.

Ich war nicht immer kritisch gegenüber der Bewegung, weil sie gegen Krieg eintrat und auf der Suche nach Weltfrieden war. Aber ich konnte auf dem Unigelände nicht friedlich studieren. Eines tages wurde ich sehr entsetzt, als ich die Nachrichten im Fernsehe sah.

 

Das Gesicht eines Freundes von meiner Klasse war auf dem Bildschirm; er wurde gesucht, weil vermutet wurde, dass er und seine Mitschüler, die in einer extremistischen Gruppe mitmachten, gegen eine linksgerichtete Gruppe gekämpft und ein Paar von ihnen getötet haben.

Ich wusste nicht, dass mein Freund ein Mitglied der Gruppe war. Sie haben für Frieden appelliert, aber sie kämpften und töteten Leute. Ihre Reden und Taten widersprachen sich.

 

Ich war enttäuscht von der Studentenbewegung. Ich brauchte eine Lösung, um vom diesem Durcheinander herauszukommen. Schließlich öffnete ich das Neue Testament und meine Augen blieben bei Römer 7,19-20 hängen: Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Wenn ich aber tue, was ich nicht will, so tue nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

 

Ich las weiter und kam zu 7,24-25a: “ Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe? Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn!“. Mir wurde klar, warum mein Leben festgefahren war. Ich versuchte, mich selbst zu retten. Aber es war unmöglich, weil ich ein Sünder war. Sünder können das eigene Leben nicht retten. Ich habe mich als Sünder erkannt und habe Jesus Christus als meinen persönlichen Retter und Heiland angenommen.

 

Ich wurde Lehrer, und arbeitete an eine Städtische Schule in Kanagawa, Japan. Ich heiratete Keiko und zwei Kinder, Takako und Tadashi, wurden uns geschenkt.

Als ich 27 Jahre alt war, wurde ich zu Pacific Broadcasting Association (PBA) in Tokio geführt. PBA benötigte einen christlichen Arbeiter, der Erfahrungen als Lehrer hatte, weil sie dabei waren, ein Bibelradioprogramm zu produzieren, dass auf Jugendliche ausgerichtet war. So wurde ich in das Projekt für einige Jahre als Operator, dann als Direktor miteinbezogen. Später wurde ich vertraut mit anderen christlichen Programmen. Und ich leitete andere Bibelprogramme für Erwachsene.

 

Während ich Mitarbeiter von PBA war, wurde ich zum Trans World Radio abgesandt. Meine Familie und ich sind nach Guam umgezogen, wo es eine tolle KW Radiostation gab, KTWR, das die Programme von PBA ausstrahlte, die auf Japan ausgerichtet waren. Ich war der Direktor der japanischen Abteilung und produzierte Programme für KTWR. Keiko beantwortete die Post unsrer Zuhörer.

 

Ich leitete einen japanischen Hausbibelkreis in Guam, während wir auf der Insel vier Jahre lang arbeiteten. Es ist mir bewusst geworden, dass die Japaner, die im Ausland lebten, es wirklich nötig haben, das Evangelium in ihrer Muttersprache, japanisch, zu hören. Meine Augen wurden geöffnet für die Notwendigkeit der Errettung des japanischen Volkes sowohl in Ausland, als auch in Japan selbst. Ich glaubte, dass Gott mich rief, um die Bibel auf Japanisch denen zu erklären, die weit weg von Japan lebten. 1986 kam ich zu PBA in Tokio zurück. Einige Jahre später wurde aus dem Hausbibelkreis auf Guam die Japanische Evangelische Kirche. Gepriesen sei der Herr!

 

Nachdem ich acht Jahre gebetet hatte, öffnete Gott mir die Tür, und ich wurde am Western Conservative Baptist Seminary in Portland, Oregon aufgenommen, um die Bibel, zu studieren. Ich verliess 1994 PBA. Nach dem Abschluss bei WCBS wurde ich als Zweitpastor einer japanischen Gemeinde in Oregon berufen, und 2002 zum japanischen Pastor in einer englischsprachigen Gemeinde in Seattle, Washington.

 

 

Unser Ruf zu BBN

 

Im Sommer 2005 bekam ich ein E-Mail von BBN.  Sie haben nach einer “japanischen Stimme“ für Dr. Donald Hubbard gesucht, dessen Programm in der englischen Sprache bereits lief. BBN wollte die Programmreihe in Japanisch via Internet anfangen. Zu der Zeit fingen Keiko und ich an zu beten, dass Gott uns mehr Gelegenheiten gibt, Ihm zu dienen für Japanischsprechende Menschen. Wir wollten uns mehr auf die japanische Sprache konzentrieren.

 

Im September besuchten wir BBN in Charlotte, trafen die Leute und machten eine Tour durch das Gebäude. Es war eine wundervolle Erfahrung. Die Leute waren nett. Wir mochten ihre starke Leidenschaft für Gott in diesen Radiodienst. Wir genossen die Luft, die ähnlich ist, was wir bei TWR in Guam erfahren hatten. Ich dachte, wenn wir mit BBN sein sollten, könnte Gott all unsere Erfahrungen verwenden, nicht nur für Japanischsprechenden Leute in USA, sondern auch für die in der ganzen Welt, auch für die in Japan.

 

Es war sehr schmerzlicht für uns, an diejenigen von unsrem Dienst in Seattle zu denken. Wir liebten die Geschwister sehr und wir wussten, sie liebten uns auch. Wir waren uns sicher, dass sie weinend uns bitten würden, nicht zu gehen.

 

Schließlich erhielt ich ein Wort aus der Bibel. Im Buch von Josua Kapitel 3, als die Israeliten zum Fluss Jordan kamen, floss das Wasser mächtig. Gott hat ihnen befohlen, den Fluss zu überqueren. Den Priestern wurden befohlen, die Bundeslade zu nehmen und den Schritt in das tosende Wasser zu wagen. Flussaufwärts hat Gott das Wasser aufgestaut, und die Leute überquerten den Fluss auf trockenem Flussbett, wie Gott es versprochen hatte. Als sie sahen, was Gott für sie getan hatte, mussten sie sich erinnern an das, was Josua ihnen gesagt hatte: Daran sollt ihr merken, daß ein lebendiger Gott unter euch ist und daß er vor euch vertreiben wird die Kanaaniter, Hetiter, Hiwiter, Perisiter, Girgaschiter, Amoriter und Jebusiter“

 

Diejenigen, die in der Wüste vierzig Jahre lang lebten, mussten sich fortbewegen, weil der Platz, an dem sie waren, nicht das verheissene Land war. Bevor sie in das verheissene Land einzogen, mussten sie den Fluss überqueren, was ihnen schwierig zu sein schien. Aber es war überhaupt nicht schwer. Gott machte es für sie einfach. Sie mussten nur seinem Wort gehorchen. Wie Josua, und seinen Volk, ist Gott auch für uns verlässlich.  Jetzt wusste ich, dass unser lebendiger Gott uns aufforderte umzuziehen, das alte Land zu verlassen, um seine Ehre zu offenbaren. Keiko und ich beteten, dass der treue Gott uns mehr denn je gebraucht, um seine Herrlichkeit durch unsren Dienst hier bei BBN zu offenbaren. Schließlich haben wir uns entschieden, Seattle für den Dienst in der japanischen Abteilung bei BBN in Nord Carolina zu verlassen. Wir verließen das alte Land zu Gunsten von Charlotte und haben uns der BBN Familie Ende Juni 2006 angeschlossen.


Autor   BBN    Erscheinungsdatum:  8/9/2006 9:34 AM
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